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Der weiche Ton lädt
- als 'urwüchsiges' Material - spontan ein zur Betätigung, zu Gestaltung
und Wandlung. Tastsinn und Greifen werden unmittelbar angesprochen.
Was im Tonfeld Gestalt gewinnt, - wobei 'Gestalt' hier schon eine
ganz leichte Spur sein kann - spiegelt die ganz eigene Weise der Weltwahrnehmung
und
-erfahrung wieder. |
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Das, was seelisch beeindruckt
hat, kann hier zum Ausdruck kommen, kann sich als Gegenüber dar-stellen
und kann sichtbar und begreifbar verändert, - z.B. beschützt
oder auch endlich einmal 'aus der Welt geschafft' - werden.
Eigen- und Umweltwahrnehmungen aus allerfrühester, vor-sprachlicher
Kindheit können in der Tonfeldarbeit auf sinnlicher Ebene wiederbelebt
und hier nachgenährt werden. |
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Das Tonfeld bietet sich
an als Experimentierfeld, als Gestaltungsraum neuer Möglichkeiten.
Das Erleben von Kompetenz in Handlung und Gestaltung, von Stärkung
und Eigen-Mächtigkeit wird im Umgang mit dem Material Ton greifbar
und stellt sich hier als eine tiefgehende leibliche Erfahrung dar.
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