Der weiche Ton lädt - als 'urwüchsiges' Material - spontan ein zur Betätigung, zu Gestaltung und Wandlung. Tastsinn und Greifen werden unmittelbar angesprochen.

Was im Tonfeld Gestalt gewinnt, - wobei 'Gestalt' hier schon eine ganz leichte Spur sein kann - spiegelt die ganz eigene Weise der Weltwahrnehmung und
-erfahrung wieder.
     
  Das, was seelisch beeindruckt hat, kann hier zum Ausdruck kommen, kann sich als Gegenüber dar-stellen und kann sichtbar und begreifbar verändert, - z.B. beschützt oder auch endlich einmal 'aus der Welt geschafft' - werden.

Eigen- und Umweltwahrnehmungen aus allerfrühester, vor-sprachlicher Kindheit können in der Tonfeldarbeit auf sinnlicher Ebene wiederbelebt und hier nachgenährt werden.
     
  Das Tonfeld bietet sich an als Experimentierfeld, als Gestaltungsraum neuer Möglichkeiten.

Das Erleben von Kompetenz in Handlung und Gestaltung, von Stärkung und Eigen-Mächtigkeit wird im Umgang mit dem Material Ton greifbar und stellt sich hier als eine tiefgehende leibliche Erfahrung dar.
     
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ARBEIT AM TONFELD - Catharina de Boer - Heilpraktikerin für Psychotherapie
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